Indonesien

Während Bali in den Ohren deutscher Touristen schon lange ein klingender Name ist, können die meisten mit dem restlichen Indonesien wenig anfangen. Unter Tauchern hat sich allerdings bereits herumgesprochen, dass Indonesien mit ungefähr 15% der weltweiten Riffe, 75% aller bekannten Korallenarten und über 4.000 unterschiedlichen Tierarten ein Top-Ziel zum Tauchen ist. Zudem ist Urlaub in Indonesien auch heute noch ein echtes Abenteuer, wie es Mittel- oder Rotes Meer sicher nicht bieten können.

Sicherheitslage

Der Tsunami, der Indonesien 2004 stark getroffen und mehr als 150.000 Menschenleben gekostet hatte, ist mittlerweile überwunden. Auch die Gefahr von islamistischen Anschlägen scheint zurückgegangen zu sein. Der letzte Anschlag auf Bali liegt mittlerweile jedenfalls einige Jahre zurück. Am Besten manihr prüft vor einem möglichen Trip nach Indonesien die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes.

Größter Inselstaat der Welt

Indonesien erstreckt sich über etwa 17.000 Inseln, davon ca. 6.000 bewohnt. Mit 88% Anteil ist der Islam die am weitesten verbreitete Religion unter den 225 Millionen Einwohnern. Damit ist Indonesien der größte Inselstaat und in Hinblick auf die Bevölkerung insgesamt viertgrößter Staat der Erde.

Tauchen in Indonesien

Für Taucher besonders interessant sind neben Bali die Inseln Alor, Flores, Komodo, Lombok und insbesondere auch Sulawesi. Außer auf Bali ist der Tourismus auf einigen dieser Inseln noch eher unterentwickelt. Allein aus diesem Grund sollte man sich über Hotel und Tauchbasis bereits im Vorfeld so umfangreich wie möglich informieren. Zudem lohnt es ein Auge auf Sicherheitsvorkehrungen zu werfen und etwaige Mängel beheben zu lassen. Die nächstgelegenen Deko-Kammern und Krankenhäuser sind unter Umständen weit entfernt, so dass die Tauchgänge eher defensiv und vorsichtig angegangen werden sollten.

Fischreiche und kaum betauchte Spots

Unter der Wasseroberfläche wartet auf Taucher ein unglaublicher Fischreichtum – Thunfische, Makrelen und Barrakudas jagen ihre Beute während an Steilwänden und Korallengärten die bunten Riffbewohner durcheinander wimmeln. Nacktschnecken präsentieren sich als geduldige Makro-Models, Anglerfische liegen auf der Lauer und über allem ziehen Haie patrouillierend ihre Runden. Mondfische, Napoleons, Mantas – die Liste der maritimen Sehenswürdigkeiten ist endlos und lässt einen staunend zurück. Die Zyanidfischerei hat die Fischbestände in der Vergangenheit lange bedroht, ist aber mittlerweile verboten. Leider ist die Praxis bisher dennoch nicht ganz verschwunden.

Tropische Regenwälder

Neben dem Tauchen bieten die indonesischen Inseln eines der größten naturbelassenen tropischen Regenwaldgebiete des Planeten mit artenreicher Flora und Fauna. Ein guter Ort um dies zu erkunden ist der Komodo Nationalpark. Zudem warten alte buddhistische und hinduistische Tempelanlagen darauf entdeckt zu werden.

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Stefan Schneider sagt

Samstag, 01. Januar 2010 @ 1:31

Hallo,

sehr guter Artikel. Ich kann alles nur bestätigen. Indonesien ist einfach ein Traumziel für Taucher und solche die es werden wollen. Die Artenvielfalt ist einfach unübertroffen und die Qualität der Korallenriffe ist wohl auch mit an der oberen Spitze weltweit. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, das es zahlreiche Inseln und damit das angeschlossene Wasser gibt, die noch gar nicht erforscht und betaucht worden sind. Was will man mehr als Taucher? Ich liebe es einfach!

Viele Grüße,
Stefan

Chris sagt

Samstag, 07. Juli 2010 @ 5:54

Ebenfalls kann ich oben genanntes nur bestätigen, die Unterwasserwelt Indonesiens ( Bali ) ist einfach nur atemberaubend und bietet ausreichend Tauchmöglichkeiten für jeden vom Anfänger bis Profi.

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